23. Dezember 2010

Heute ist zwar noch nicht Weihnachten, aber ich erzähle euch trotzdem mal welche Sachen mir so am Heiligabend passieren, wenn meine Pechsträhne wieder zuschlägt. Vor zwei Jahren wollte ich morgens noch schnell etwas einkaufen, also fuhren wir ganz gemuetlich los (ich bin nicht gefahren) und es war bittekalt, so um die minus 25 Grad und echt glatt. Ich hatte natuerlich nichts dickes an, da dass Auto ja warm war und was passiert? In der ersten Kurve rutschen wir von der Fahrbahn ab und Gegenlenken brachte auch nichts, da es einfach viel zu glatt war. Ich gehe also sauer im Kleid nachhause, während mein Vater und Helfer das Auto mit einem Traktor stundenlang versuchen rauszuziehen - warum ich sauer war? Weil es im Kleid verdammt kalt ist in Schweden zur Winterzeit und weil ich so nicht die Sachen zum traditionellen Josephine - Mousse au choclat kaufen konnte!

Letztes Jahr waren wir zu Heiligabend schoen in der Kirche und alles war sehr friedvoll und einfach perfekt - wie Weihnachten halt sein soll. auf dem Nachhauseweg wollten wir nur noch kurz tanken (im Schwedischen Wald sind ja keine Tankstellen), also ran an die Zapfsäule. Und dann passiert es natuerlich: Unsere Karte bleibt stecken und die ganze Tankstelle fängt an zu blinken (kein positives Blinken wie beim Quiztaxi, sondern echt angsteinflössendes Blinken!) und die Alarmanlage geht los. Nicht nur, dass die ganze Stadt den Alarm hört und das wir kein Benzin haben, Nein, sogar unsere Karte bleibt die ganze Zeit noch stecken und es gibt keien Moeglichkeit sie wiederzukriegen. Da stehe ich also wieder im Kleid (Nein, ich lerne nicht draus) und bin wieder endlos genervt. Letztendlich konnten wir diese Situation auflösen, indem wir den einen Angestellten von der Tankstelle holen konnten - der grade mit seiner Familie und dem Weihnachtsmann (!!) Bescherung hatte.

Dieses Jahr scheint mein Heiligabendpech schon ein Tag vorher zu kommen. Heute morgen stehe ich, am ersten Ferientag, schon um sieben Uhr auf, da ich Waschtag habe und echt viel Wäsche. Drei Stunden später, nach der ersten Waschladung merke ich das die Waschmaschine weder das Wasser abpumpt noch mir meine Wäsche wiedergeben will, da die Tuer auch nicht aufgeht. Ich habe bis jetzt also nur geschafft Handtuecher zu waschen und jetzt warte ich auf die Handwerker, da der Hausmeister auch nicht weiter wusste. Also, wasche ich jetzt meine Sachen wohl per Hand, da ich sonst nackig gehen muss und ich denke das wird noch kälter als im Kleidchen!

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